Freitag, 28. Februar 2014

Knock, knock, knockin' on Monsters Door...

Ahoi!
Für einen ganz lieben Freund und Disney-Fan habe ich diese kleine Torte kredenzt:

Mike aus der Monster AG!
Was man dafür alles braucht?
Wie üblich, eine Menge Marzipan und Fondat!

Zunächst formt man aus grün eingefärbtem Marzipan Mikes eiförmigen Körper- keine große Kunst, man sollte nur darauf achten, dass das Marzipan nicht zu weich ist, sonst sackt der gute Mike in sich zusammen und wirkt eher schlapp als frisch und munter! Notfalls also etwas Puderzucker unterkneten bis das Marzipan eine stabile Konsistenz hat.
Steht der Körper kommt das Gesicht. Ich habe mit dem Auge begonnen und dafür zuerst einen Kreis aus weißem Fondant ausgestochen, dann einen kleineren aus blauem Marzipan aufgesetzt, anschließend die Pupille aus schwarzem Fondant aufgesetzt und zuletzt mit weißem Fondant einen kleinen Lichtreflex gesetzt. Ist das Auge fertig, einfach an Mike anbringen. Für Ober- und Unterlied wird jeweils eine sehr dünne und lange Wurst gerollt, jeweils unter und über dem Auge angebracht und mittels eines Zahnstochers schön glatt gestrichen, damit es zum Rest des Körpers keine unschönen Kanten gibt.

Beim Mund verfährt man ähnlich:
Zuerst aus schwarzem Fondant einen Mond formen und unterhalb des Auges anbringen, jetzt kommen die Zähnchen und ja, das ist jetzt Frickelarbeit: Man nimmt immer nur eine winzige Menge weißen Fondant und rollt diesen zwischen den Fingern zu klitzekleinen, spitzen Hütchen und bringt diese mit einem Zahnstocher an und plättet sie damit sie auch wirklich wie Zähne aussehen. Lasst euch gesagt sein: Das dauert ewig:-) Nun werden wieder aus grünem Marzipan jeweils zwei lange dünne Würste gerollt und zwar für Ober- und Unterlippe. Die werden angebracht und ebenfall mit dem Zahnstocher geglättet. Auf diese Weise werden auch Unregelmäßigkeiten, die beim Aufsetzen der Zähne entstehen verdeckt!
Das Gesicht ist also fertig!

Der restliche Körper ist jetzt echt ein Kinderspiel:
Arme und Beine inklusive Finger, Zehen und Nägel anbringen, zwei kleine Hörner anbringen- FERTIG!

Tadaaaaa: Mike in voller Pracht!

Eine wesentlich größere Herausforderung für mich war diese verdammte Türe!
Zuerst habe ich versucht sie aus Schokolade zu gießen, aber das ist im August bei knappen 30 Grad und immer warmen Händen eine echt doofe Idee, außer einer großen Sauerei kommt da nichts bei rum! Also musste eine ander Lösung her, zumal ich mich total auf eine Türe versteift habe und diese Idee deswegen einfach nicht mehr loslassen konnte...

Der rettende Einfall: Knäckebrot!
Ja, die Türe besteht aus mit Marzipan überzogenem Knäckebrot! Tja, irgendwas muss man sich ja einfallen lassen, wenn man darauf besteht, dass alles essbar sein soll! Was soll ich sagen, es hat gefunzt- Prima!
Monster vor Marzipan-Knäcketür, ich  sag' doch: Alles geht schon irgendwie!

Obwohl ich Marzipan und Fondant nicht missen möchte, was die Tortendeko angeht, muss ich sagen, dass ich es echt doof finde einen Kuchen damit zu überziehen, denn an diesem Punkt hat mich meine Geduld in der Regel längst verlassen und ich werde unvorsichtig und die Marzipandecke reißt ein. Kurz: Die bunten Kreise auf dem Kuchen befinden sich nicht in erster Linie aus dekorativen Gründen dort, sondern viel mehr, weil es gilt die Löcher in der Marzipandecke zu stopfen!
So, raus ist es, puh, bin ich erleichtert!

Hier ist der kleine nochmal:


Süße Grüße und bis zum nächsten Mal!

Dienstag, 11. Februar 2014

Wir spielen: DRACHENBALL!!!

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal wieder einen neuen Blogeintrag, ja, der letzte ist schon ein Weilchen her...tja, die Zeit läuft einfach so vorbei, vor allem, wenn man eine Menge zu tun hat, so wie ich die letzten Wochen, aber ich gelobe Besserung!
So, heute zeige ich euch einen meiner Lieblingskuchen, weil er so schön bunt ist und ganz viele Details beinhalten...
Darf ich vorstellen? Der Dragon Ball Cake:
Okay, Son-Goku hat ein kleines Gewichtsproblem, aber in seinem Körper steckt ja auch für die Stabilität eine Eiswaffel...
...und dafür ist der Drache dann um so schlanker!
Hier kann man ganz gut kleine Details wie Schuppen, oder die hübschen gekringelten Wolken sehen....
...und detailverliebt geht es weiter mit dem Haarschopf (so eine Friese aus Fondant zu stylen ist gar nicht so einfach), Gürtel, Armbänder, oder auch das Emblem...

Um so ein Törtchen zu basteln, braucht man definitiv Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl, aber wenn der Kuchen dann in seiner vollen Pracht erstrahlt wird man für seine Mühen belohnt!
Bei dem Kuchen unter den Figürchen handelt es sich um einen Apfel-Nuss-Kuchen, der hat einfach die perfekte Konsistenz um den fetten Brummer oben drauf auch tatsächlich zu halten ohne in sich zusammenzufallen. Bei Gelegenheit poste ich das Rezept - einfach und lecker!
So, für heute war´s das dann auch schon, die Pflicht ruft, aber wie bereits erwähnt, ich gelobe Besserung und poste ganz bald ein neues Törtchen und dann auch etwas ausführlicher!
Süße Grüße, Tanja

Sonntag, 22. Dezember 2013

Walking around the Christmastree, it´s a happy Holiday... Vegane Lebkuchenmänner und Christmastree- Cakepops!!!

WEIHNACHTEN!!!!!!

So als kleines Mitbringsel!

Kurz vor´m Fest der Liebe geht alles drunter und drüber und wie sollte es anders sein? Man vergisst den einen oder anderen lieben Menschen in der Umgebung, liebe Bekannte, die nette Dame von der Tankstelle, den Nachbarn, der deine Pakete entgegen nimmt und immer in den 4. Stock schleppt und und und!!!
Alle möchte man beschenken, aber da macht das finanzielle Budget nicht mit, was liegt also näher, als sich in die Küche zu schwingen, die Schürze umzulegen und mit Mixer und Schüsseln zu hantieren?
Richtig- Nix!!!
Heute habe ich gleich zwei Leckereien, die sich auch last Minute herstellen lassen und dem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht zaubern ;-p

Also los:

Zuerst: Vegane Lebkuchenmänner:

Ganz schöne Kaventsmänner ;-)

Bei dem Rezept handelt es sich eigentlich um ein ganz simples Rezept für Ausstecherle, aber mit ein wenig Kakao und leckeren Weihnachtsgewürzen, wird daraus schnell ein Lebkuchen.

Zutaten:
-420g Mehl
-80g ungesüßten Kakao
-120g Zucker
-1 Prise Salz
-1EL Apfelmus
-250g pflanzliche Margarine
- 1-2 EL Lebkuchengewürz
- Zimt nach Geschmack

Für die Verzierung:
-weiße Reismilchschokolade

Jetzt passiert das, was mir immer besonders viel Freude bereitet: Alle Zutaten zusammen matschen und so lange kneten, bis eine schöne, geschmeidige Teigkugel entsteht! Aufgrund der Margarine sollte der Teig noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen, aber dann geht´s gleich weiter. Zunächst kann man den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 5mm Dicke ausgerollt. Jetzt werden nur noch schnell die Männchen (oder welche Form auch immer) ausgestochen und die Plätzchen wandern für 8-10 Minuten in den Ofen. Fertig! Naja fast...
Während die Plätzchen auskühlen, kann man die Reismilchschokolade schon mal über einem Wasserbad schmelzen, ist das erledigt, kommt die Schoki einfach in einen Gefrierbeutel, von diesem kann man dann einfach eine winzige Ecke abschneiden, schon hat man einen eigenen Spritzbeutel und los geht´s an die Verzierung, einfach am Rand des Plätzchen entlang spritzen, noch ein Gesicht und ein paar Knöpfe und diesmal ist das Plätzchen wirklich fertig!

Voilá:

Feeeertig!!!


So, dann schnell die Cakepops:

Klein, aber fein!


Hier ein genaues Rezept zu liefern, ist praktisch unmöglich, denn wieviel Marmelade/ Erdnussbutter/ Frischkäse/ etc ihr benötigt ist immer davon abhänging, welche Konsistenz der Kuchen hat, den ihr verwendet! Ich habe in etwas 600g Marmorkuchen vom Vortag verwendet, diesen ganz fein in eine große Schüssel gebrößelt und mit 3 EL Aprikosenmarmelade und 3 EL Erdnussbutter zu einer schönen Kugel gemantscht. Wichtig ist, dass diese Kugel weder zu fest, noch zu weich ist, die Masse sollte sich leicht in Form bringen lassen und diese Form dann auch beibehalten! Daher mein Tipp: Gebt Marmelade und Erdnussbutter nach und nach hinzu und schaut, ob eure Masse die richtige Konsistenz hat!

Wenn man die perfekte Konsistenz erreicht hat, kann man endlich damit beginnen, die Tannen zu modellieren. Einfach etwas Teig zu einem Zylinder formen, die Form muss nicht perfekt sein, also keine Angst und einfach ran!!!
Meine Masse hat übrigens für 30 kleine Tannen gereicht, ich kann also viele Leute erfreuen ;-)
Die Tannen sollten nun in den Kühlschrank, das gibt euch Zeit weiße Kuvertüre oder weiße Reismilchschokolade über einem Wasserbad zu schmelzen. Damit die Schokolade schön grün wird, nehme ich immer ein kleines Stück Palmfett, schmelze dieses über dem Wasserbad und füge nach belieben Lebensmittelfarbe hinzu (ich schwöre auf die Gelfarben von Wilton- genial), erst wenn die Farbe im Fett gelöst ist, gebe ich die Schokolade hinzu, das hat den Vorteil, dass die Schokolade so definitiv nicht bröckelt und eine geschmeidige Konsistenz behält.
Nun kann man die Tannen aus dem Kühlschrank nehmen, einen Cakepopstiel bis zum oberen Fünftel in die Schokolade tunken und dann vorsichtig in die Tanne stecken, die Kuvertüre fungiert so perfekt als Kleber und die Tanne bleibt fest am Stiel! Jetzt noch ein Tipp von mir: Steckt die Cakepops nun einfach in ein Stück Styropor, so stehen sie bombenfest und Kippen nicht um!
Jetzt überzieht man die Cakepops mit der Schokolade und zwar wirklich deckend ( ich habe für 30 Cakepops in etwas 300g Kuvertüre benötigt) und damit es dem typischen Weihnachtsbaum noch ähnlicher wird, nimmt man einen Zahnstocher und klopft mit diesem rund um das Bäumchen in die noch feuchte Schokolade, so entsteht eine schöne tannenähnliche Struktur. Fix ein paar Zuckerherzen, -perlen und -sterne drauf gestreut und fertig ist der Weihnachtsbaum!
Na?

Und ganz schön mächtig...

...aber wer will schon Kalorien zählen!


Apropos Baum, ich muss mich nun dem echten Baum in meinem Wohnzimmer widmen ;-)

Viel Spaß beim Nachmachen und natürlich ein frohes Fest an euch alle!
Lasst euch reich beschenken und die vielen Leckereien schmecken!!!

Süße Grüße,
Tanja

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ach nee- Schnee!

Lang, lang ist´s her, aber hier gibt´s nun wieder einen neuen Blogeintrag!
Tja, der Winter ist da und zwar mit allem Drum und Dran! Minustemperaturen, Frost und was natürlich auch nicht fehlen darf- SCHNEE!
Und da ich endlich mal wieder etwas Zeit habe, gibt es hier heute mal ein neues Törtchen:
Vegane Lebkuchen-Cupcakes mit weißer Ganache und putzigen kleinen Schneemännern!

Zuckersüß und ein perfektes Mitbringsel zur Weihnachtszeit!

Bei dem Cupcakes handelt es sich um eine Variante meines Lieblingsrezept, das findet hier http://tandistorten.blogspot.de/2013/10/lecker-vegane-peanutbutter-cupcakes.html 
und genügt für 10-12 normalgroße Cupcakes.
Dem fügt ihr einfach, je nach Geschmack, ein bis zwei TL Lebkuchengewürz und eine kräftige Prise Zimt bei, ansonsten einfach den Anweisungen des Rezepts folgen- also ganz einfach ;-)

Für die vegane, weiße Ganache benötigt man:
- 200g vegane Sahne
- 400g weiße Reismilch-Schokolade
- eine Vanilleschote
Utensilien: Topf, Schneebesen, Messer

Zunächst wird die Schokolade gehackt (je feiner, desto schneller löst sie sich auf- mir kann es ja nie schnell genug gehen...). Dann wird die Sahne in Topf bei geringer Hitze erwärmt- Vorsicht, die Sahne darf nicht kochen! Nun muss man die Vanilleschote halbieren, das Mark mit einem Messer auskratzen und zur Sahne geben. Anschließend gibt man die fein gehackte Schokolade in die Sahne und rührt so lange mit einem Schneebesen, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Masse muss nun einige Stunden im Kühlschrank abkühlen, dabei bekommt sie eine festere, aber dennoch cremige Konsistenz.

Nach ein paar Stunden Geduld kann man die Cupcakes  fertig stellen... Endlich!
Diesmal habe ich mich dafür entschieden nicht aufwendig mit dem Spritzbeutel zu hantieren, sondern einfach die Creme mit einem Messer aufzustreichen, schließlich soll die Creme Schnee darstellen und der kommt ja auch nicht aus der Sterntülle vom Himmel!
Noch fix die Schneemänner aufgesetz, silberne Zuckerkristalle drüber gestreut und fertig ist das Naschwerk zum Verschenken!

Klein, aber oho!

Wer sagt denn, dass Schneemänner immer männlich sein müssen? Ich präsentiere: Die Schneefrau! Selbstbewusst trägt sie eine rosa Pudelmütze und der passende Schal umschmeichelt ihre Figur!

Männer sollten öfter Zylinder tragen...


Die Schneemänner,respektive Schneefrauen sind übrigens ganz schnell herzustellen!
Einfach aus weißem Fondant zwei Kugeln formen und aufeinander setzen. Für Augen, Mund und Knöpfe wirklich winzige Kügelchen mit schwarzem Fondant rollen und mit Hilfe eines Zahnstochers andrücken. Ähnlich verfährt man mit der Karottennase, einen winzigen Trichter aus orangenem Fondant formen und in der Mitte des Gesichts platzieren (okay, ich gebe zu, dass ist schon eine ganz schöne Frickelarbeit, aber die bezaubernden Gesichter lassen das schnell vergessen...) Für die Schals aus Fondant in beliebiger Farbe einfach eine lange, aber gleichmäßige Wurst drehen (endlich mal wieder was Leichtes ;-) ), um den "Hals" legen und mittels eines Zahnstochers ein wenig plätten. Fast fertig, aber was wäre ein Schneemann ohne Kopfbedeckung?
Hut, oder Mütze muss sein!!! Für den Zylinder zunächst aus schwarzem Fondant eine Kugel formen und zwischen den Fingern platt drücken, immerhin braucht ein Hut eine vernünftige Krempe. Der dabei entstandene Kreis wird anschließend auf dem Schneemannkopf gesetzt. Nun noch einen kleinen Zylinder formen, es versteht sich natürlich von selbst, dass der Durchmesser kleiner sein sollte, als der der Krempe. Aufsetzen- fertig! Für die Mütze, ähnlich, wie bei der Möhre, einen Kegel formen, an die Spitze des Kegels noch einen kleinen Bommel befestigen und auf den Kopf mit der Mütze! Der kleine Kerl, oder die junge Dame ist jetzt ausgehfertig!
Spätestens nach dem dritten Schneemann hat man den Dreh raus und kann die kleinen Gesellen im Handumdrehen zusammenbasteln!!!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Der "Rohkörper" lässt sich besser dekorieren, wenn man ihn auf einen Zahnstocher spießt, so lässt er sich leichter packen, man zerquetscht Nichts und der Zahnstocher dient hinterher, wenn das Schneemännchen auf den Cupcake kommt, auch noch prima als Fixierung- so verrutscht der Schneemann sicher nicht!

So, dann sage ich mal bis zum nächsten Mal!

Süße Grüße,
Tanja

Samstag, 9. November 2013

Hello...Kitty!

Na?
Nach einer langen, anstrengenden, aber vor allem NASSEN Woche lümmle ich warm eingemuckelt und mit dicken selbstgestrickten Wollsocken auf dem Sofa und lasse mich durch´s Fernsehen berieseln...
Zugegeben, nicht gerade eine sinnvolle Beschäftigung, aber man muss die Seele ja auch mal baumeln lassen und ein wenig entspannen - in meinem Fall mit heißer Schokolade mit ´nem kräftigen Schuss Amaretto ;-)
Damit ich aber wenigstens etwas konstruktives mache, habe ich den Laptop auf meinem Schoß geparkt und verfasse einen Blogeintrag, soll ja schließlich keiner behaupten können, ich gammle und saufe nur!!!

Daher zeige ich euch heute eine Torte (und zwar eine richtige Torte, da mit Cremé überzogen), die ich schon vor einiger Zeit gemacht habe...

Voilà: Hello Kitty!

Man braucht nicht immer eine Menge Marzipan, um einen hübschen Kuchen "zubauen", aber ganz ohne schaffe ich es nie ;-)

Für alle, die kein Händchen für´s Formen mit Marzipan haben, oder denen dafür einfach sowohl die Geduld, als auch die Übungen fehlt, ist so eine Torte ideal!
Für diese Torte habe ich einfach ein Blech mit verdammt leckeren Walnuss-Schoko-Brownie-Teig gebacken. Nach Auskühlen des Kuchens schneidet man mit einem richtig scharfen Messer einer Kreis in der Größe einer Springform und den Kitty-Kopf aus. Wer Schwierigkeiten hat die Rübe des asiatischen Kulturgutes freihändig auszuschneiden, kann sich eine Schablone ausdrucken und entlang dieser schneiden. Das Beste ist allerdings, dass man den Verschnitt selber essen kann, schließlich muss man sich ja stärken ;-)
Tja, so weit so gut, ist das erledigt halbiert man Kreis und Kopf längs (wie ´n Brötchen!), das soll ja schließlich eine Torte werden und die bestehen bekanntlicherweise aus mehreren Schichten...
Nun kommt der Teil, der mir immer am meisten Spaß macht: Pantschen und Mantschen mit Cremé!!! Und alle so: Yeah!!!
Für den Kreis habe ich die Cremé himmelblau eingefärbt. Einfach ein paar Kleckse Cremé auf den unteren runden Boden geben und gleichmäßig verteilen, darauf den zweiten Boden legen und komplett mit der Cremé bestreichen. Dafür gibt es eigentlich spezielle Werkzeuge, aber ich benutze in der Regel ein einfaches Messer, mir gefällt es einfach am besten, wenn die Cremé nicht zu glatt verstrichen ist... Nun platziert man den den ersten Kitty-Kopf-Boden, verteilt gleichmäßig ein paar Kleckse weiße Creme darauf und setzt, wie zuvor, den zweiten Boden auf. Auch der wird komplett mit Cremé bestrichen...Blablabla, so ist das nun mal bei Torten, das einzige worauf man ein wenig achten musst, ist, dass man mit der weißen Cremé nicht die blaue des Boden einsaut.

Hier kann man ganz gut sehen, dass ich versucht habe, blaue und weiße Cremé nicht ineinander zu schmieren.

Wenn die Torte steht, geht´s nur noch an die Details. Schnell aus eingefärbten Marzipan Augen, Nase, Schnurrhaare und Schleife geformt und aufgesetzt. Schnell einen Schriftzug aus Marzipan formen und ein paar Zuckerherzen drüber gestreut und der Mädchentraum einer Torte ist fertig!!!

Welchen Kuchen man backt oder welche Cremé man kredenzt spielt eigentlich keine Rolle, Hauptsache ist, dass es schmeckt!!!

So, meine heiße Schokolade ist nun kalt...naja, was soll´s?
Dann faulenze ich mal weiter und wünsche ich euch eine schöne Woche!!!

Süße Grüße,
Tanja


Dienstag, 29. Oktober 2013

HAPPY HALLOWEEN - Vegane Kürbis-Cupcakes mit Vanille-Nuss-Frosting

Trick or treat, Süßes oder Saures...
Eindeutig: SÜSSES!!!

Ja meine Lieben, in zwei Tagen steht Halloween an, All Hollows´ Eve, die unheilige Nacht vor Allerheiligen und aus gegebenen Anlass (und weil ich das schon angekündigt habe) gibt´s heute wieder eine neue vegane Eigenkreation:

Vegane Kürbis-Cupcakes mit Vanille-Nuss-Frostig:


Die kleinen Kürbiskuchen, sind ideal für jede Halloween-Party und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass auch Nicht-Veganer diese kleinen Törtchen köstlich finden!
Bevor ich euch erläutere, was ihr alles braucht und wie die Cupcakes auch euch mit Sicherheit gelingen, sollte gesagt sein, dass sich der Teig auch ideal dazu eignet in einer Springform gebacken zu werden, nur weil ich gerade unter schwerem Cupcake-Fieber leide, müssen gesunde Menschen nicht alles im Kleinformat backen ;-)

Für 12 normale Cupcakes, oder 24 Minicupcakes braucht ihr folgende Zutaten/ Utensilien:

Für das Frosting:
-1 Päckchen Puddingpulver Vanille
-350 ml Sojamilch
-1 Vanilleschote
-1 Päckchen vegane Schlagcreme
-2 Päckchen Sahnesteif
-2 EL gemahlene Haselnüsse
(-Lebensmittelfarbe)
Utensilien: Topf, Schüssel, Schneebesen, Messer, Spritzbeutel mit Stern- oder Rundtülle (,Zahnstocher)

Für die Cupcakes
- TL Sojamehl und 2TL Wasser
-125g brauner Zucker
-2-3 EL Amaretto (den Alkohol kann man aber auch gerne durch 2-3 Tropfen Bittermandelaroma und 2-3 EL Apfelsaft ersetzen
-200g vegane Crème fraîche
-75g Speisestärke (ich bevorzuge Kartoffelstärke, aber jede andere Stärke, oder die gleiche Menge Mehl erfüllen ebenfalls den gleichen Zweck)
-175g gemahlene Haselnüsse
-2 EL Kakao
-1 Päckchen Backpulver
-1 TL Zimt
-1Prise Salz
-250g Hokaidokürbis
Utensilien: Rührschüssel, Mixer, Reibe, Cupcakeblech, 12 Papierförmchen/ 24 Mini-Papierförmchen

Na dann los!

Für das Frosting wird der Pudding nach Zubereitungsanleitung, allerdings nur mit 350ml Sojamilch und 70g Zucker zubereitet. Damit unser Frosting richtig vanillig wird, sollte man auch schon die Vanilleschote mitkochen. Wenn der Pudding fertig ist, die Vanilleschote entfernen, aufschneiden, das Mark entfernen und fix unter den Pudding heben. Damit der Pudding keine glibbrige Haut bekommt, fix ein wenig Zucker darüberstreuen und eine Frischhaltefolie auflegen. Nachdem der Pudding ausgekühlen konnte, wird die vegane Schlagcreme mit dem Sahnesteif fest aufgeschlagen und unter den Pudding gehoben. Jetzt noch schnell die gemahlenen Haselnüsse unterheben und schon ist das Frosting fertig. Passend zu Halloween wird es aber noch ganz fix gruselig grün eingefärbt! Ich benutze dafür am Liebsten die Gelfarben von Wilton, die gibt es in kleinen Döschen in diversen Versandhäusern zu kaufen. Die sind zwar etwas teurer, als die laschen Farben, die man bei uns so im Supermarkt bekommt, aber sie sind viel intensiver und deswegen einfach viel ergiebiger! Einfach ein- zwei Mal (ja nach dem, wie kräftig die Farbe werden soll) mit einem Zahnstocher in das Farbtöpfchen tunken und unter das Frosting rühren.

Für den Cupcake-Teig muss zunächst der Kürbis gerieben werden, dabei bleibt es euch überlassen, ob ihr ihn grob, oder lieber etwas feiner reibt, achtet lediglich darauf auch den Saft, der dabei entsteht, aufzufangen. Aber Leute: Vorsicht! Passt auf eure Pfoten auf, ich habe es immer zu eilig und werde übermütig an der Reibe, der Cupcake sollte fleischfrei sein, also schön aufpassen auf die Fingerchen! Nachdem das erledigt ist, wird zuerst das Sojamehl mit dem Wasser gemixt, dann werden alle feuchten Zutaten und der Zucker zugefügt, das ganze wird in der Rührschüssel schön cremig geschlagen. Nun werden nach und nach die trockenen Zutaten untergerührt, wie üblich das Backpulver zuletzt. Bevor der Teig in die Förmchen kommt, wird der geriebene Kürbis untergehoben. Falls der Teig zu fest sein sollte, einfach noch ein wenig Sojamilch oder Apfelsaft zufügen.
Jetzt kommt das ganze bei 180 Grad Umluft in den vorgeheizten Ofen und verweilt dort für ca. 20 Minuten. Falls ihr aber ganz auf Nummer sicher gehen wollt, einfach die Stäbchenprobe durchführen!

Wenn die Cupcakes ausgekühlt sind, das Frosting aus dem Kühlschrank holen, in den Spritzbeutel füllen und auf den Cupcakes verteilen. Jetzt noch schnell ein bisschen Deko-Krams darauf verteilen et voilà:

Fertig und Lecker!!! Hier habe ich einen kleinen Jack O´Lantern geformt- passend zu dieser unheiligen Nacht! Für die Kürbislaterne formt man einfach aus orange eingefärbtem Marzipan eine Kugel, drückt mit einem Zahnstocher die kürbistypischen Kerben ein, formt fix einen Stiel und ein, zwei grüne Blättchen. Für das Gesicht habe ich schwarzen Fondant verwendet und mit Hilfe eines Zahnstochers angebracht....

...aber man muss es sich ja nicht immer unnötig kompliziert machen und noch mit Marzipan kneten. Rund um Halloween gibt´s in den Läden so viel Süßkram, der auf spooky getrimmt wurde, dass man natürlich auch darauf zurück greifen kann. Sieht ja auch ganz chic aus ;-)

Das wäre dann mein kleines Halloween-Special, ich hoffe es gefällt euch!!!
Da fällt mir gerade auf, dass ich schon wieder ein Frosting auf Puddingbasis gemacht habe... Hmm, das liegt einfach daran, dass ich Margarine oder Butter einfach "bäh" finde, Buttercreme kommt also nicht in Frage und da ich keinen Frischkäse esse und ich nicht von den veganen Varianten überzeugt bin, muss der gute, alte Pudding herhalten ;-) Ist ja auch viel gesünder...

So: HAPPY HALLOWEEN! Lasst die Puppen, respektive Toten tanzen und lasst es ordentlich krachen!!!

Süße Grüße, Tanja

Samstag, 26. Oktober 2013

Draußen im Walde...

Hej!


Ja, es wird kälter und früher dunkel, das Laub fällt, man stolpert im wahrsten Sinne des Wortes über Kastanien, mein Tee- und Kürbiskonsum steigt, mit anderen Worten: Auch bei mir ist, trotz der sonnigen und warmen letzten Tagen, der Herbst angekommen!


Und aus gegebenen Anlass möchte ich euch heute drei kleine Küchlein vorstellen, die hervorragend zu dieser Jahreszeit passen.

Tannen, Pilze und kleine, bezaubernde Waldbewohner:

Der Igel:

Ein kleiner Igel...

...hier von Nahem...

...und hier von der Seite...
Mit vielen kleinen Pilzen! (Übrigens ganz einfach zu machen: Einfach einen kleinen Zylinder und einen Kegel formen, den Kegel auf dem Zylinder andrücken - Fertig! Okay, wenn´s ein Fliegenpilz werden soll, einfach noch ein paar weiße Tupfen drauf... Voilà, nur eine Minute Arbeit, aber sehr effektvoll ;-) )

Für die Blüten rolle ich Marzipan/ Fondant aus und steche mit einer einer kleinen Form Sternchen aus, die ich anschließend mit Hilfe eines Zahnstochers in Blütenform bringe. Noch ein paar andersfarbige Kügelchen aufgedrückt und die Blumendeko ist fertig!





Die Eule:

Ja, ´ne Eule habe ich schon Mal gezeigt, aber ich mag die so gerne und dieser kleine Kuchen, passt einfach so gut zum Thema! Auch hier wieder kleine Pilze und Tannen! Die sind auch echt leicht herzustellen, wie das genau funktioniert, zeige ich euch kurz vor Weihnachten, die machen sich nämlich super als Christbaum auf einem Cupcake, mit ein paar Kugeln dran, ein paar Sternen und kleinen Marzipanpräsenten eignet sich das prima als Last-Minute-Geschenk oder Mitbringsel....




Das Eichhörnchen:

Ein kleines, süßes Nagetier! Leider vergesse ich gelegentlich Bilder von meinen Törtchen zu machen, wie in diesem Fall. Naja, hier hatte ich Glück im Unglück, die Beschenkte war so lieb ein Foto mit ihrem Handy für mich zu machen, leider nicht in der besten Qualität, aber ich will mich nicht beschweren, lieber das Bild, als keines ;-)


So, das war´s dann auch für heute, wenn es meine Zeit erlaubt, melde ich mich rechtzeitig mit einem kleinen Halloween-Special zurück!



Süße Grüße,
Tanja