Samstag, 30. Mai 2015

Grummelkatze!!!

Na?
Da ich in den letzten Monate so wenig gepostet habe, muss ich ein wenig nachholen, daher hier und heute die versprochene Grumpy Cat!

Crumpy Cat!!!

Dieses zauberhafte und mitreißende Lächeln!
Und damit ihr auch von diesem charismatischen Kätzchen verzaubert werdet folgen jetzt erst mal ein paar weitere Bilder von dem Küchlein!

Hier mal von oben...
Zur Abwechslung ist mir der Marzipanüberzug mal richtig gut gelungen!
Übung macht den Meister!

Eigentlich versuche ich eine Torte so zu gestalten, das alles essbar ist, aber eine Kerze oder ein Schild ist so natürlich einfacher!
Schön hier zu sehen: Grumpy Cat steckt in einer Torte, zum Einen, weil es natürlich dem Anlass entspricht, zum Anderen aber auch, weil ich mir so das Modellieren eines Katzenkörpers ersparen konnte- simple Lösungen sind oft die besten!
Das Grummelgesicht von Nahem...


Da der Kuchen eher schlicht gestaltet ist, habe ich ihn an Rand mit verschieden farbigen Streifen in unterschiedlicher Länge und Breite verziert....

So, das war es dann für´s Erste, der nächste Eintrag kommt früher!
Versprochen!!!
Süße Grüße, Tandi

Donnerstag, 3. Juli 2014

Love is in the Air...

Huhu! Noch jemand da?
Es ist wieder viel Zeit seit meinem letzten Eintrag vergangen - Schande über mein Haupt!!!
Aber heute ist es mal wieder so weit!
Eine Hochzeitstorte!
Tadaaaa:



Okay, zugegeben, nicht gerade klassisch, aber klassisch?
Klassisch? Klassisch kann ich nicht!
Ich wollte einfach keine weiße Torte mit Rosen und Brautpaar backen-einfach keine Lust...
Naja, das Ergebnis seht ihr hier: Bunt und farbenfroh, ich kann einfach nicht anders ;-)

Herzen, Schnörckel, Kringel und viel Klimbim!

Ich erwähne an der Stelle mal nicht, dass die Braut weniger verzückt war (war nun mal nicht ihr Traum von Hochzeitstorte, aber ich denke, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und alle anderen Gäste waren zufrieden!).
Was soll's ich war ganz zufrieden, zumal es so verdammt heiß war als ich die Torte fertig gestellt habe und die Temperaturen mir die Handhabung mit Marzipan und Fondant ordentlich erschwert haben...

So, dann zeige ich euch das gute Stück mal etwas näher:

Für die beiden großen Herzen habe ich im Baumarkt Gussformen besorgt. Keine Sorge, ich habe keinen Putz genommen....sondern Schokolade!
Bei der Größe hatte ich Sorge, dass das Marzipan in sich zusammen fällt und dem habe ich vorgebeugt, indem ich erst Herzen aus Schokolade gegossen habe!
Danach fix mit Marzipan überziehen und fertig ist ein in etwa 400g schweres Herz!
Noch mehr Herzen! Da kann man es sich einfach machen und einfach mal die Weihnachtsplätchenformen hervor holen und ausstechen...

Rosen und so einen Schmuh wollte ich ja nicht machen,  aber wer sich meine Torten angesehen hat, weiß, dass da mehr als nur ein paar Herzen her müssen!
Also, was nun?
Einfach fix ein paar Schnörkel und Krimskrams!
FERTIG!!!
Ja, das war es dann auch für heute!
Kleine Info am Rande: Die ganze Torte hat 4,46kg gewogen!
So, ich melde mich ganz bald wieder!
Die Geburtstagssaison beginnt, da werde ich fleißig backen und basteln und eins sei schon verraten: In Kürze gibt es hier eine beliebte, schräge, aber vor allem grummelige Katze on top auf einem Kuchen in Marziipanform zu bewundern...

So, süße Grüße,
Tandi


Sonntag, 6. April 2014

Sie kennt den Nicht-Geburtstag nicht, wie ulkig!

"Oh seht, oh seht! Ich komme viel zu spät. Bis bald, auf Wiederseh'n, muss geh'n, muss geh'n, muss geh'n!"

Nein, muss ich nicht, aber spät dran bin ich trotzdem!
Es wird nämlich langsam Zeit einen neuen Blogeintrag zu posten...
Und voilà: Alice, äh Nicole in Wonderland!


Hutmacher: Habe ich den Verstand verloren?
Alice: Ich fürchte ja, du bist nicht mehr bei Sinnen! Aber ich verrate dir was: Das macht eben die Besten aus!

Das gilt auch für dieses Exemplar von Kuchen!
Das ist echt ein Kuchen, der mir viel Geduld abgefordert hat und nicht selten dachte ich "Kooooopf aaaaaaab!" Aber naja, das Ergebnisse lässt sich sehen und wird natürlich hier veröffentlicht!

Da ich schon immer einen Kuchen angelehnt an Lewis Carrolls Meisterwerk und die gleichnamigen Filme und Serien machen wollte, fielen mir immer wieder neue Kleinigkeiten während der Fertigung der Deko ein: Ah, die Grinsekatze, oh, ich brauche Karten, uh, ein Hut, Mensch Alice, die in den Hasenbau klettert, ich brauche eine Uhr, ja ganz dringend eine Uhr, ein Hase, wenn ich einen Hasen habe muss ich auch eine Raupe machen... das ging immer so weiter, bis ich letztendlich fast 750g Marzipan und Fondant verbraucht habe (und das ohne das Marzipan um den Kuchen einzudecken!)!
Naja, mein Wahn hat zu unzähligen Details geführt, die ihr nun betrachten dürft, also viel Spass:

Alice tritt ihre Reise ins Wunderland an, indem sie in einen Hasenbau klettert, also gehört das auch, ganz selbstverständlich, auf den Kuchen! Auf diesem Bild sieht man außerdem noch kleine Details wie die, von der Herzkönigin so verhassten, weißen Rosen, die es mit Pinsel und Farbe rot anzumalen gilt!

Hier nochmal von der Seite. So ein Baumstamm kommt da besonders gut zur Geltung!


Die Raupe darf natürlich auch nicht vergessen werden und die Uhr und der Hut...

Die Raupe von der Seite... Und womit öffnet Alice Türen? Natürlich mit einem Schlüssel, der darf also auch nicht fehlen!



Hier sieht man sehr gut das grüne Gras jeweils am Boden einer Kuchenebene. Könnt ihr ein Geheimnis für euch behalten? Ja? Gut, das Gras, das optisch sicher etwas her macht, wird von mir eigentlich nur angebracht, um meine Unfähigkeit einen Kuchen mit Marzipan zu bedecken, zu vertuschen, aber: Psst, nicht weiter sagen!
Einer meiner Lieblinge ist das weiße Kaninchen, chic im Sakko mit Fliege, eben ein Langohr von Welt! Man beachte auch die wertige Taschenuhr, okay, die Größenverhältnisse sind irritierend, aber wir sind hier im Wunderland, also wenn kratzt´s?

Klasse fand ich als Kind immer die die Garde der Herzkönigin, klar, sprechende Hasen und Raupen, aber Karten, die Befehle ausführen? Verrückt und genau aus diesem Grund gehören die natürlich auch auf die Torte...
This way, that way, ja was denn nun?
Tja, irgendwann war die Torte voll, aber was wäre ein Alice in Wonderland-Cake ohne die Grinsekatze? Richtig, eine Freakshow! Okay dreidimensional hat der fehlende Platz auf dem Kuchen einfach nicht mehr erlaubt, also musste eine andere Lösung her: Kommt Zeit kommt Rat! Einfach, aber effektiv!
Noch schnell der Schwanz und ...
FERTIIIIIIIIIIIIIIG!!!

Nochmal von oben...

...und einem weiteren Blickwinkel, aber im Großen und Ganzen habt ihr jetzt alles gesehen!

So, jetzt ist es wirklich spät. Bis bald, auf Wiederseh'n, muss geh'n, muss geh'n, muss geh'n!
Süße Grüße,
Tandi

Freitag, 28. Februar 2014

Knock, knock, knockin' on Monsters Door...

Ahoi!
Für einen ganz lieben Freund und Disney-Fan habe ich diese kleine Torte kredenzt:

Mike aus der Monster AG!
Was man dafür alles braucht?
Wie üblich, eine Menge Marzipan und Fondat!

Zunächst formt man aus grün eingefärbtem Marzipan Mikes eiförmigen Körper- keine große Kunst, man sollte nur darauf achten, dass das Marzipan nicht zu weich ist, sonst sackt der gute Mike in sich zusammen und wirkt eher schlapp als frisch und munter! Notfalls also etwas Puderzucker unterkneten bis das Marzipan eine stabile Konsistenz hat.
Steht der Körper kommt das Gesicht. Ich habe mit dem Auge begonnen und dafür zuerst einen Kreis aus weißem Fondant ausgestochen, dann einen kleineren aus blauem Marzipan aufgesetzt, anschließend die Pupille aus schwarzem Fondant aufgesetzt und zuletzt mit weißem Fondant einen kleinen Lichtreflex gesetzt. Ist das Auge fertig, einfach an Mike anbringen. Für Ober- und Unterlied wird jeweils eine sehr dünne und lange Wurst gerollt, jeweils unter und über dem Auge angebracht und mittels eines Zahnstochers schön glatt gestrichen, damit es zum Rest des Körpers keine unschönen Kanten gibt.

Beim Mund verfährt man ähnlich:
Zuerst aus schwarzem Fondant einen Mond formen und unterhalb des Auges anbringen, jetzt kommen die Zähnchen und ja, das ist jetzt Frickelarbeit: Man nimmt immer nur eine winzige Menge weißen Fondant und rollt diesen zwischen den Fingern zu klitzekleinen, spitzen Hütchen und bringt diese mit einem Zahnstocher an und plättet sie damit sie auch wirklich wie Zähne aussehen. Lasst euch gesagt sein: Das dauert ewig:-) Nun werden wieder aus grünem Marzipan jeweils zwei lange dünne Würste gerollt und zwar für Ober- und Unterlippe. Die werden angebracht und ebenfall mit dem Zahnstocher geglättet. Auf diese Weise werden auch Unregelmäßigkeiten, die beim Aufsetzen der Zähne entstehen verdeckt!
Das Gesicht ist also fertig!

Der restliche Körper ist jetzt echt ein Kinderspiel:
Arme und Beine inklusive Finger, Zehen und Nägel anbringen, zwei kleine Hörner anbringen- FERTIG!

Tadaaaaa: Mike in voller Pracht!

Eine wesentlich größere Herausforderung für mich war diese verdammte Türe!
Zuerst habe ich versucht sie aus Schokolade zu gießen, aber das ist im August bei knappen 30 Grad und immer warmen Händen eine echt doofe Idee, außer einer großen Sauerei kommt da nichts bei rum! Also musste eine ander Lösung her, zumal ich mich total auf eine Türe versteift habe und diese Idee deswegen einfach nicht mehr loslassen konnte...

Der rettende Einfall: Knäckebrot!
Ja, die Türe besteht aus mit Marzipan überzogenem Knäckebrot! Tja, irgendwas muss man sich ja einfallen lassen, wenn man darauf besteht, dass alles essbar sein soll! Was soll ich sagen, es hat gefunzt- Prima!
Monster vor Marzipan-Knäcketür, ich  sag' doch: Alles geht schon irgendwie!

Obwohl ich Marzipan und Fondant nicht missen möchte, was die Tortendeko angeht, muss ich sagen, dass ich es echt doof finde einen Kuchen damit zu überziehen, denn an diesem Punkt hat mich meine Geduld in der Regel längst verlassen und ich werde unvorsichtig und die Marzipandecke reißt ein. Kurz: Die bunten Kreise auf dem Kuchen befinden sich nicht in erster Linie aus dekorativen Gründen dort, sondern viel mehr, weil es gilt die Löcher in der Marzipandecke zu stopfen!
So, raus ist es, puh, bin ich erleichtert!

Hier ist der kleine nochmal:


Süße Grüße und bis zum nächsten Mal!

Dienstag, 11. Februar 2014

Wir spielen: DRACHENBALL!!!

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal wieder einen neuen Blogeintrag, ja, der letzte ist schon ein Weilchen her...tja, die Zeit läuft einfach so vorbei, vor allem, wenn man eine Menge zu tun hat, so wie ich die letzten Wochen, aber ich gelobe Besserung!
So, heute zeige ich euch einen meiner Lieblingskuchen, weil er so schön bunt ist und ganz viele Details beinhalten...
Darf ich vorstellen? Der Dragon Ball Cake:
Okay, Son-Goku hat ein kleines Gewichtsproblem, aber in seinem Körper steckt ja auch für die Stabilität eine Eiswaffel...
...und dafür ist der Drache dann um so schlanker!
Hier kann man ganz gut kleine Details wie Schuppen, oder die hübschen gekringelten Wolken sehen....
...und detailverliebt geht es weiter mit dem Haarschopf (so eine Friese aus Fondant zu stylen ist gar nicht so einfach), Gürtel, Armbänder, oder auch das Emblem...

Um so ein Törtchen zu basteln, braucht man definitiv Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl, aber wenn der Kuchen dann in seiner vollen Pracht erstrahlt wird man für seine Mühen belohnt!
Bei dem Kuchen unter den Figürchen handelt es sich um einen Apfel-Nuss-Kuchen, der hat einfach die perfekte Konsistenz um den fetten Brummer oben drauf auch tatsächlich zu halten ohne in sich zusammenzufallen. Bei Gelegenheit poste ich das Rezept - einfach und lecker!
So, für heute war´s das dann auch schon, die Pflicht ruft, aber wie bereits erwähnt, ich gelobe Besserung und poste ganz bald ein neues Törtchen und dann auch etwas ausführlicher!
Süße Grüße, Tanja

Sonntag, 22. Dezember 2013

Walking around the Christmastree, it´s a happy Holiday... Vegane Lebkuchenmänner und Christmastree- Cakepops!!!

WEIHNACHTEN!!!!!!

So als kleines Mitbringsel!

Kurz vor´m Fest der Liebe geht alles drunter und drüber und wie sollte es anders sein? Man vergisst den einen oder anderen lieben Menschen in der Umgebung, liebe Bekannte, die nette Dame von der Tankstelle, den Nachbarn, der deine Pakete entgegen nimmt und immer in den 4. Stock schleppt und und und!!!
Alle möchte man beschenken, aber da macht das finanzielle Budget nicht mit, was liegt also näher, als sich in die Küche zu schwingen, die Schürze umzulegen und mit Mixer und Schüsseln zu hantieren?
Richtig- Nix!!!
Heute habe ich gleich zwei Leckereien, die sich auch last Minute herstellen lassen und dem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht zaubern ;-p

Also los:

Zuerst: Vegane Lebkuchenmänner:

Ganz schöne Kaventsmänner ;-)

Bei dem Rezept handelt es sich eigentlich um ein ganz simples Rezept für Ausstecherle, aber mit ein wenig Kakao und leckeren Weihnachtsgewürzen, wird daraus schnell ein Lebkuchen.

Zutaten:
-420g Mehl
-80g ungesüßten Kakao
-120g Zucker
-1 Prise Salz
-1EL Apfelmus
-250g pflanzliche Margarine
- 1-2 EL Lebkuchengewürz
- Zimt nach Geschmack

Für die Verzierung:
-weiße Reismilchschokolade

Jetzt passiert das, was mir immer besonders viel Freude bereitet: Alle Zutaten zusammen matschen und so lange kneten, bis eine schöne, geschmeidige Teigkugel entsteht! Aufgrund der Margarine sollte der Teig noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen, aber dann geht´s gleich weiter. Zunächst kann man den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 5mm Dicke ausgerollt. Jetzt werden nur noch schnell die Männchen (oder welche Form auch immer) ausgestochen und die Plätzchen wandern für 8-10 Minuten in den Ofen. Fertig! Naja fast...
Während die Plätzchen auskühlen, kann man die Reismilchschokolade schon mal über einem Wasserbad schmelzen, ist das erledigt, kommt die Schoki einfach in einen Gefrierbeutel, von diesem kann man dann einfach eine winzige Ecke abschneiden, schon hat man einen eigenen Spritzbeutel und los geht´s an die Verzierung, einfach am Rand des Plätzchen entlang spritzen, noch ein Gesicht und ein paar Knöpfe und diesmal ist das Plätzchen wirklich fertig!

Voilá:

Feeeertig!!!


So, dann schnell die Cakepops:

Klein, aber fein!


Hier ein genaues Rezept zu liefern, ist praktisch unmöglich, denn wieviel Marmelade/ Erdnussbutter/ Frischkäse/ etc ihr benötigt ist immer davon abhänging, welche Konsistenz der Kuchen hat, den ihr verwendet! Ich habe in etwas 600g Marmorkuchen vom Vortag verwendet, diesen ganz fein in eine große Schüssel gebrößelt und mit 3 EL Aprikosenmarmelade und 3 EL Erdnussbutter zu einer schönen Kugel gemantscht. Wichtig ist, dass diese Kugel weder zu fest, noch zu weich ist, die Masse sollte sich leicht in Form bringen lassen und diese Form dann auch beibehalten! Daher mein Tipp: Gebt Marmelade und Erdnussbutter nach und nach hinzu und schaut, ob eure Masse die richtige Konsistenz hat!

Wenn man die perfekte Konsistenz erreicht hat, kann man endlich damit beginnen, die Tannen zu modellieren. Einfach etwas Teig zu einem Zylinder formen, die Form muss nicht perfekt sein, also keine Angst und einfach ran!!!
Meine Masse hat übrigens für 30 kleine Tannen gereicht, ich kann also viele Leute erfreuen ;-)
Die Tannen sollten nun in den Kühlschrank, das gibt euch Zeit weiße Kuvertüre oder weiße Reismilchschokolade über einem Wasserbad zu schmelzen. Damit die Schokolade schön grün wird, nehme ich immer ein kleines Stück Palmfett, schmelze dieses über dem Wasserbad und füge nach belieben Lebensmittelfarbe hinzu (ich schwöre auf die Gelfarben von Wilton- genial), erst wenn die Farbe im Fett gelöst ist, gebe ich die Schokolade hinzu, das hat den Vorteil, dass die Schokolade so definitiv nicht bröckelt und eine geschmeidige Konsistenz behält.
Nun kann man die Tannen aus dem Kühlschrank nehmen, einen Cakepopstiel bis zum oberen Fünftel in die Schokolade tunken und dann vorsichtig in die Tanne stecken, die Kuvertüre fungiert so perfekt als Kleber und die Tanne bleibt fest am Stiel! Jetzt noch ein Tipp von mir: Steckt die Cakepops nun einfach in ein Stück Styropor, so stehen sie bombenfest und Kippen nicht um!
Jetzt überzieht man die Cakepops mit der Schokolade und zwar wirklich deckend ( ich habe für 30 Cakepops in etwas 300g Kuvertüre benötigt) und damit es dem typischen Weihnachtsbaum noch ähnlicher wird, nimmt man einen Zahnstocher und klopft mit diesem rund um das Bäumchen in die noch feuchte Schokolade, so entsteht eine schöne tannenähnliche Struktur. Fix ein paar Zuckerherzen, -perlen und -sterne drauf gestreut und fertig ist der Weihnachtsbaum!
Na?

Und ganz schön mächtig...

...aber wer will schon Kalorien zählen!


Apropos Baum, ich muss mich nun dem echten Baum in meinem Wohnzimmer widmen ;-)

Viel Spaß beim Nachmachen und natürlich ein frohes Fest an euch alle!
Lasst euch reich beschenken und die vielen Leckereien schmecken!!!

Süße Grüße,
Tanja

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ach nee- Schnee!

Lang, lang ist´s her, aber hier gibt´s nun wieder einen neuen Blogeintrag!
Tja, der Winter ist da und zwar mit allem Drum und Dran! Minustemperaturen, Frost und was natürlich auch nicht fehlen darf- SCHNEE!
Und da ich endlich mal wieder etwas Zeit habe, gibt es hier heute mal ein neues Törtchen:
Vegane Lebkuchen-Cupcakes mit weißer Ganache und putzigen kleinen Schneemännern!

Zuckersüß und ein perfektes Mitbringsel zur Weihnachtszeit!

Bei dem Cupcakes handelt es sich um eine Variante meines Lieblingsrezept, das findet hier http://tandistorten.blogspot.de/2013/10/lecker-vegane-peanutbutter-cupcakes.html 
und genügt für 10-12 normalgroße Cupcakes.
Dem fügt ihr einfach, je nach Geschmack, ein bis zwei TL Lebkuchengewürz und eine kräftige Prise Zimt bei, ansonsten einfach den Anweisungen des Rezepts folgen- also ganz einfach ;-)

Für die vegane, weiße Ganache benötigt man:
- 200g vegane Sahne
- 400g weiße Reismilch-Schokolade
- eine Vanilleschote
Utensilien: Topf, Schneebesen, Messer

Zunächst wird die Schokolade gehackt (je feiner, desto schneller löst sie sich auf- mir kann es ja nie schnell genug gehen...). Dann wird die Sahne in Topf bei geringer Hitze erwärmt- Vorsicht, die Sahne darf nicht kochen! Nun muss man die Vanilleschote halbieren, das Mark mit einem Messer auskratzen und zur Sahne geben. Anschließend gibt man die fein gehackte Schokolade in die Sahne und rührt so lange mit einem Schneebesen, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Masse muss nun einige Stunden im Kühlschrank abkühlen, dabei bekommt sie eine festere, aber dennoch cremige Konsistenz.

Nach ein paar Stunden Geduld kann man die Cupcakes  fertig stellen... Endlich!
Diesmal habe ich mich dafür entschieden nicht aufwendig mit dem Spritzbeutel zu hantieren, sondern einfach die Creme mit einem Messer aufzustreichen, schließlich soll die Creme Schnee darstellen und der kommt ja auch nicht aus der Sterntülle vom Himmel!
Noch fix die Schneemänner aufgesetz, silberne Zuckerkristalle drüber gestreut und fertig ist das Naschwerk zum Verschenken!

Klein, aber oho!

Wer sagt denn, dass Schneemänner immer männlich sein müssen? Ich präsentiere: Die Schneefrau! Selbstbewusst trägt sie eine rosa Pudelmütze und der passende Schal umschmeichelt ihre Figur!

Männer sollten öfter Zylinder tragen...


Die Schneemänner,respektive Schneefrauen sind übrigens ganz schnell herzustellen!
Einfach aus weißem Fondant zwei Kugeln formen und aufeinander setzen. Für Augen, Mund und Knöpfe wirklich winzige Kügelchen mit schwarzem Fondant rollen und mit Hilfe eines Zahnstochers andrücken. Ähnlich verfährt man mit der Karottennase, einen winzigen Trichter aus orangenem Fondant formen und in der Mitte des Gesichts platzieren (okay, ich gebe zu, dass ist schon eine ganz schöne Frickelarbeit, aber die bezaubernden Gesichter lassen das schnell vergessen...) Für die Schals aus Fondant in beliebiger Farbe einfach eine lange, aber gleichmäßige Wurst drehen (endlich mal wieder was Leichtes ;-) ), um den "Hals" legen und mittels eines Zahnstochers ein wenig plätten. Fast fertig, aber was wäre ein Schneemann ohne Kopfbedeckung?
Hut, oder Mütze muss sein!!! Für den Zylinder zunächst aus schwarzem Fondant eine Kugel formen und zwischen den Fingern platt drücken, immerhin braucht ein Hut eine vernünftige Krempe. Der dabei entstandene Kreis wird anschließend auf dem Schneemannkopf gesetzt. Nun noch einen kleinen Zylinder formen, es versteht sich natürlich von selbst, dass der Durchmesser kleiner sein sollte, als der der Krempe. Aufsetzen- fertig! Für die Mütze, ähnlich, wie bei der Möhre, einen Kegel formen, an die Spitze des Kegels noch einen kleinen Bommel befestigen und auf den Kopf mit der Mütze! Der kleine Kerl, oder die junge Dame ist jetzt ausgehfertig!
Spätestens nach dem dritten Schneemann hat man den Dreh raus und kann die kleinen Gesellen im Handumdrehen zusammenbasteln!!!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Der "Rohkörper" lässt sich besser dekorieren, wenn man ihn auf einen Zahnstocher spießt, so lässt er sich leichter packen, man zerquetscht Nichts und der Zahnstocher dient hinterher, wenn das Schneemännchen auf den Cupcake kommt, auch noch prima als Fixierung- so verrutscht der Schneemann sicher nicht!

So, dann sage ich mal bis zum nächsten Mal!

Süße Grüße,
Tanja